Programm Herbst 2015

hier unser Septemberprogrammm. Es präsentiert mit Don Menza eine Saxophonlegende und mit Richard Bargel einen deutschen Bluesbarden der Extraklasse. Los geht’s am 10.9.

mit Don Menza:

Donnerstag, 10. September, 20.00 Uhr

Kulturwerkstatt, Bahnhofstr. 64

· 20,- € / erm. 12,- €

· Schüler: 5,- €

„Jazz at its best“

Saxophonlegende Don Menza im Jazz-Club

Vor eineinhalb Jahren gastierte Don Menza zum erstenmal im Jazz-Club. Das Konzert wurde vom Publikum als eines der besten des Klubs überhaupt gefeiert. Nun kommt der legendäre Tenorsaxophonist aus Kalifornien auf seiner, wie er sagt, letzten Europatournee noch einmal nach Paderborn, mit seinem neuen, international besetzten Quartett.

Seit Jahrzehnten gehört Don Menza (Jahrg. 1936) zu den führenden Vertretern seines Instruments weltweit. In Deutschland erregte er schon 1957 Aufsehen, als er mit der Jazzband der 7. US-Armee mit Don Ellis und Cedar Walton beim Deutschen Jazz-Festival in Frankfurt auftrat. Vom Armeedienst in die USA zurückgekehrt, wurde er 1959 auch USAweit bekannt, als er beim Notre Dame Festival zum besten Tenorsaxophonisten und besten Solisten zugleich gekürt wurde. Wieder in Deutschland, war er von 1964 bis 1968 ein Pfeiler der Band des kürzlich verstorbenen Max Greger, mit dem zusammen er auch das Jazzensemble des Bayerischen Rundfunks leitete. Menza ist so auch Teil der Geschichte des Jazz in Deutschland geworden. 1967 bereits war er einer der Stars des ersten Montreux Jazz Festivals.

Seine lange Karriere führte Menza um die halbe Welt, in die Big Bands von Stan Kenton, zusammen, von Jimmy Witherspoon bis Horace Silver, von Diane Reeves bis Buddy Rich. Gerühmt für seinen vitalen, melodischen Stil und seinen vollen Ton, verbindet Menza die Traditionen von Lester Young und Coleman Hawkins mit der von Sonny Rollins. Mit dem Deutschen Tizian Jost (Piano), dem Slowenen Luka Gaiser (Bass) und dem Österreicher Bernd Reiter (Drums) hat er die ideale Begleitung für seine mitreißende, dynamisch und stets swingende Musik – einfach „Jazz at its best“!

Donnerstag, 24.. September, 20.00 Uhr

Kulturwerkstatt, Bahnhofstr. 64

· 18,- € / erm. 12,- €

· Schüler: 5,- €

Urgestein der deutschen Bluesszene

RICHARD BARGEL & DEAD SLOW STAMPEDE

Richard Bargel ist einer der wenigen deutschen Bluesmusiker, denen Publikum und Presse einmütig bescheinigen, nicht nur gut und unterhaltsam, sondern auch musikalisch innovativ zu sein. Seit 1970 auf Bühnen und im Studio unterwegs, zählt er zu den Ikonen des Blues hierzulande. Der Sänger, Gitarrist und Komponist ist keiner, der das spielt, was auch viele andere spielen, und wenn er es doch mal tut, so klingt es, als wären es seine eigenen Produkte. Stets kann man sich „darauf verlassen, dass Bargels Blues wieder mal anders klingt als der seiner Kollegen“, schrieb ein Konzertkritiker neulich, und das Jazzpodium fand, Bargel „ist ein Songpoet im wahrsten Sinn des Wortes geworden, und man muss sich fragen, welche Höhen er noch erklimmen wird“. Zweimal gewann er schon den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Beeindruckend ist nicht nur Bargels ungewöhnlich tiefe, volle Stimme, mit der er seine oft schwarzhumorigen Songs vorträgt, beeindruckend ist auch seine Virtuosität auf der Gitarre, ob elektrisch oder akustisch auf der Dobro gespielt. Mit seiner seit 2013 bestehendem neuen Quartett garantiert Richard Bargel für einen ungewöhnlichen Bluesabend.

Keep on swingin‘

Ihr

Michael Werner

Vorschau

15.10.

Robert Ikiz Trio

Der phantastische Drummer von Jacob Karlzon mit seinem eigenen Trio

29.10.

The Three Tenors of Swing

Engelbert Wrobel, Frank Roberscheuten, Antti Sarpila: Europas beste Swing Band

12.11.

Ulf Wakenius Trio

„A Tribute to Wes Montgomery“ mit Ulf Wakenius,

dem großartigen Gitarristen Oscar Petersons

Kartenreservierungen für alle Konzerte unter: jazzclub.paderborn@googlemail.com

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