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Okt
31
Do
2019
Boo Boo Davis
Okt 31 @ 20:00

Biography

… this how Mississippi blues sounds in 2018

boo boo davis

Boo Boo Davis

Boo Boo Davis gehört zur letzten Generation von Musikern, die den Blues basierend auf den direkten Erfahrungen des harten Lebens im Mississippi Delta komponieren und spielen. Er ist in Drew, Mississippi, im Herzen des Mündungsgebietes geboren und aufgewachsen. Es war das üppigste Baumwollgebiet im Süden, und die riesige Ansammlung von Feldarbeitern zog die besten Musiker aus den umliegenden Gebieten an. Das ganze Mündungsgebiet war reich mit Blues, aber die Stadt „Drew“ war ganz besonders fruchtbar. Charley Patton blieb für viele Jahre in der Nähe von Drew und einige legendäre Sänger verbrachten Zeit dort. Pächter sangen lauthals, um die brutalen Arbeitszeiten zu verkürzen und ohne Zweifel entwickelte Boo Boo seine laute, bellende Stimme basierend auf dem Gesang, den er als kleiner Junge in den Feldern hörte. Tatsache ist, diese Stimme hat über die Jahre zahlreiche Verstärker und Lautsprecherboxen zerstört. Auch wenn Boo Boo nach Norden, nach St Louis gezogen ist, wird er im Herzen immer ein Südstaatler bleiben. Wenn er zu Hause ist (und keine Auftritte hat), sind seine liebsten Zeitvertreibe Jagen mit seinen Hunden und Angeln. Während Boo Boo´s Kindheit war keine Zeit und kein Geld da, um ihn zur Schule zu schicken, so lernte er nie lesen und schreiben. Aber das hielt ihn nicht davon ab, über die ganze Welt zu reisen. Seinem „guiding Spirit“ (helfenden Geist), den er Dave nennt, folgend, hat Boo Boo eine Weg gefunden mit der modernen Gesellschaft umzugehen. Der Blues hilft ihm, seine Stimmung hochzuhalten und das tägliche Leben zu meistern. Seit 2008 ist Boo Boo mit dem gleichen Trio unterwegs, das auch seine letzten 5 Releases einspielte. Die gewaltigen Töne dieser Band kommen von Boo Boo´s Stimmbändern und seiner Mundharmonika, John´s Trommel und Jan´s Gitarre. Zusammen haben die Drei seit 2008 mehr als 400 Konzerte in über 23 verschiedenen Ländern gespielt. Darunter viele der großen Europäischen Blues- und Jazzfestivals (Montreux, Peer, North Sea Jazz usw.). Anders als viele moderne Blues Bands, konzentrieren sich Boo Boo und seine Band auf den Groove, das Gefühl und die grundlegenden Wahrheiten, die man im Blues findet. Originaler als hier kann man Blues nicht erleben!

Boo Boo Davis is a survivor and belongs to the last generations of musicians that write and play the blues based on first hand experience of a hard life in the Mississippi Delta. He was born and raised in Drew, Mississippi in the heart of Delta. It was the richest cotton land in the South and the large amounts of field workers attracted the best musicians from the surrounding areas. The entire Delta region was rich with blues, but the town of Drew was a particularly fertile one. Charley Patton stayed near Drew for many years and several legendary performers spent time there. Sharecroppers sang loudly to help pass the grueling hours of work and without a doubt Boo Boo developed his loud, bellowing voice based on the singing he heard in the fields as a young boy. In fact, that voice, through the years has demolished many amps and speaker cabinets.

Boo Boo’s father, Sylvester Davis farmed cotton and played several instruments. Musicians who he played with include John Lee Hooker, Elmore James and Robert Pete Williams. Boo Boo remembers these and other musicians dropping by and rehearsing at their house. At the age of five Boo Boo was playing the harmonica and singing in church with his mother. By thirteen he was playing guitar, and by eighteen he was playing out with his father and older brothers under the name of The Lard Can Band. This band travelled all throughout the Delta. In the early sixties he went north to St Louis and was around during the heyday of the St Louis music scene (Albert King, Ike Turner, Chuck Berry and many others). Together with his brothers they were the weekend house band in Tubby’s Red Room in East St Louis for eighteen years.

Even though Boo Boo moved north to St. Louis, he will always be a southerner at heart. When he is at home (and not performing) his favorite pastimes are hunting with his dogs and fishing. During Boo Boo’s childhood there was no time or money for him to go to school so he never learned to read and write. However that did not prevent him to travel all over the world. Following his guiding spirit (that he calls Dave) Boo Boo has found a way to deal with modern society. The blues helps him to keep his spirit high and survive day-to-day life. It deals with all the basic raw elements of life; good and bad, plain and simple.

His first European tour took place in April 2000 and since then Boo Boo is touring Europe at least twice a year. So far Boo Boo has released 5 CD’s on Black and Tan Records and all of them were very well received. Number 4 (DREW, MISSISSIPPI) was listed with the 10 best blues records of 2006 by MOJO Magazine (UK). In 2007 Boo Boo was invited to perform on the POCONO BLUES FESTIVAL, one of the biggest blues festivals in the USA and in March 2007 Boo Boo  performed live on CBC Radio One, national radio in Canada.

What started as a crazy idea after the European tour of Boo Boo in October 2007 has turned out to be not too crazy at all. On the Spring Tour of 2008 they decided to leave out the bass and tour as a trio: Boo Boo Davis on vocals & harmonica, John Gerritse on drums and Jan Mittendorp on guitar. This trio has been touring Europe extensively; the last few years they did over four hundred shows in twenty three different countries including a lot of the big blues & jazz festivals (Montreux, Peer, Juan les Pins, Amal, Olstzyn)

Zum Vorhören:

Nov
7
Do
2019
Fabrice Tarel Trio
Nov 7 @ 20:00

Fabrice Tarel Trio (FR)
Fabrice Tarel – p
Gil Lachenal – b
Sébastien Mourant – dr

DSC06208-600x600Ein junges Trio aus Frankreich auf musikalischer Entdeckungsreise in einem sehr eigenen, persönlichen Universum voller Poesie – kraftvoll, intensiv, doch immer kontrolliert dem musikalischen Material und seiner Entwicklung verpflichtet. Fast schon orchestrale Verschränkungen, die sich aus der Stille erheben und mit ganz intimen Momenten hoher Sensibilität wechseln. Ostinate Klangkaskaden, die eine rauschhafte Bildwelt schaffen, in die die Musiker solistisch oder als verschworene Einheit im Wechselspiel Farbtupfer setzen.

Das Fabrice Tarel Trio wurde Ende 2006 in England gegründet und hat im Laufe der Zeit ein sehr persönliches Universum geschaffen. Die Klanglandschaften folgen auf natürliche Weise in gekonnten Kompositionen zwischen Schreiben und Improvisieren. Ein Genuss für Kenner anspruchsvoller lyrischer Musik!

Zum Vorhören:

Nov
28
Do
2019
Torsten Zwingenberger
Nov 28 @ 20:00

Georg Schroeter, Marc Breitfelder, Jan Mohr and Torsten ZwingenbergerSBZM-small-Foto 2018 - ©Christa Zwingenberger Kopie-1

Am 5.2.2011 sprach Jay Sieleman (Blues Foundation) die magischen Worte:
The winner is – Baltic Blues Society, Georg Schroeter and Marc Breitfelder, representing
Germany!
Damit haben die beiden als erste Europäer die International Blues Challenge in Memphis, USA,
den weltweit größten Bluesmusiker-Wettbewerb, gewonnen und den Award erstmalig aus dem
Mutterland des Blues nach Europa entführt.
Basis der größtenteils improvisierten Musik von Georg Schroeter und Marc Breitfelder ist der
Blues, ergänzt um viele artverwandte Stile: Rock ’n‘ Roll, Rhythm ’n‘ Blues, Boogie Woogie oder
Country – instrumentiert mit virtuosem Piano, perfektem Harp-Spiel und einer einzigartigen Blues-
Stimme.
Ist die Teilnahme deutscher Bluesmusiker am weltweit größten Bluescontest auf amerikanischem
Boden schon überaus ungewöhnlich, so kann der Gewinn der 27. Internationalen Blues Challenge
(IBC) 2011 in Memphis, TN, USA, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Unglaubliche ist
jedoch die Tatsache, dass die Kieler als erste europäische Musiker in der 27-jährigen Geschichte
der IBC den begehrten Award aus den USA, dem Mutterland des Blues, nach Europa entführen
konnten. Damit ist den Beiden ein ewiger Eintrag in die Historie der amerikanischen und der
europäischen Musikgeschichte sicher. 2016 wurden die beiden erneut als bestes Blues Duo
Deutschlands mit dem „German Blues Award“ ausgezeichnet !
Georg Schroeter (Piano, Gesang): Seine Finger gleiten scheinbar wie von allein über die Tasten
des Pianos, während er gleichzeitig mit einer einzigartigen Blues-Stimme zu faszinieren versteht.
Kraftvoll, sanft, ekstatisch oder einfach nur schön – Stimme und Piano bilden eine perfekte Einheit
die das Publikum in seinen Bann zieht … und wenn dann noch seine Augen strahlen und blitzen ist
alles gut – für ihn, Marc und die Zuhörer!
Marc Breitfelder (Mundharmonika) beherrscht das „Mississippi saxophone“ in Perfektion. Durch
eine selbst entwickelte neue Überblastechnik erreicht er Dimensionen auf der Mundharmonika, die
Zuhörer und Kollegen aus aller Welt fasziniert. Kongenial mit Georg abgestimmt spielt Marc Töne,
Klänge und Harmonien wie man sie nirgendwo sonst auf dieser Welt hört – aber stets tief
verwurzelt in der Tradition des „klassischen“ Harpspiels!
Mit Torsten Zwingenberger (Drums and Percussions) trifft auf die beiden
Weltreisenden in Sachen Blues ein musikalischer Seelenverwandter, der bei aller
stilistischer Vielseitigkeit des swingenden, melodiösen und rasanten Jazz nie seine
Blueswurzeln aufgab, denn die sind für ihn wichtige Energiespender seines
schöpferischen Wirkens am Schlagzeug, das er einfallsreich mit einer grossen Anzahl
spezieller Percussions Instrumente gleichzeitig spielt. Ein Garant für diese
Herangehensweise ist Zwingenbergers über die Jahre entwickelte Schlagzeugtechnik
„Drumming 5 Point“, bei der er u.a. das Drumkit mit Percussions kombiniert, fünf
Fußpedale zeitweilig simultan bedient. Bei aller Virtuosität ist für Zwingenberger aber die
passende Groove am wichtigsten.
Jan Mohr (Gitarre) ist Kennern der europäischen Bluesszene, mit seinem
vielschichtigem, ausdrucksstarkem und einfühlsamen Giterrenspiel natürlich längst ein
Begriff allerdings bislang ausschließlich als versierter Sideman in unterschiedlichen
Formationen, wie z.B. in der ‚Charly Schreckschuss Band‘, der Formation
‚Klein‘ (Begleitband von Nina Hagen), der legendären Hamburger Band ‚The Chargers‘
dem deutschen ‚Harmonica Papst‘ Dieter Kropp, sowie für namhafte US-amerikanische
Musiker (u.a. die Harp-Spieler Mark Hummel oder RJ Mischo), die bei ihren Europa-
Tourneen immer wieder auf Jan Mohr als verlässliches Standbein zurückgreifen.
Ein Live Video der Vier ist zu finden unter:
https://www.youtube.com/watch?v=dU9JASIMdNA (Shake your Boogie live am 14.1.2017)
Mehr Informationen zu Georg Schroeter und Marc Breitfelder: http://www.bluestour.de
und zu Torsten Zwingenberger unter: http://www.zwingenberger.berlin

Zum Vorhören:

Dez
5
Do
2019
Tomas Sauter
Dez 5 @ 20:00
Dez
12
Do
2019
Rainer Schallenberg Orgelquartett
Dez 12 @ 20:00

1 Comment

  1. […] kulturstiftung-marienmuenster.de/event/reisescheune-geburtstag-joplin jazz-minden.de/programm jazzclub-paderborn.de/?page_id=19 musik-kontor-herford.de kaiserkeller-detmold.de/programm/2017-10.shtml#2017-10-12 […]