Kalender

Jun
27
Do
2019
Archie Lee Hooker & The Coast to Coast Blues Band
Jun 27 @ 20:00

ArchieLeeHooker-andtheCoasttoCoast-BluesBand-Wellen-LU-26052018-by-LugdivineUnfer-149-1024x684_600x600Wenn man den Namen „Hooker“ trägt dann verbindet jeder damit Boogie und Blues. John Lee Hooker war eines von 11 Kindern, Archie Lee ist der Neffe des Boogie King. Archie Lee ist der Ziehsohn von John Lee und spielte mehr als 10 Jahren in dessen Band. Geboren und aufgewachsen ist er in der ärmsten Gegend der USA, Quitman County in Mississippi. Es war u.a. Hunger, der ihn dazu veranlasste nach Memphis zu gehen um dort ein Auskommen zu haben. Dort gründete er seine erste Band, The Marvellouse Five, einer Gospel Gruppe.

1989 erreichte ihn der Ruf seines Onkels John, nach Kalifornien zu kommen, um in seiner Band zu spielen. 10 Jahre tourte er mit der John Lee Hooker Band, in dieser Zeit begann er eigene Songs zu schreiben. Letztendlich zog es ihn nach Frankreich, wo er sich der Carl Wyatt & Delta Voodoo Band anschloss und durch Europa tourte. Im Laufe der Zeit sammelte er Musiker um sich, die sehr genau zu ihm passten und so entstand die Coast to Coast Blues Band. Der Gitarrist Fred Barreto kommt aus Brasilien, ist ein hervorragender Gitarrist, der Jazz genauso gut spielt wie Blues. Außerdem beherrscht er virtuos die für den Mississipi Style bekannte Slide Technik. Zur Tourband gehört Matt Santos, auch er aus Brasilien, der die Hammond Orgel spielt. Er ist ein Magier der schwarzen und weißen Tasten. Die Rhythmus Gruppe besteht aus dem Franzosen Nicolas Fageot am Bass und Yves „Deville“ Ditsch aus Luxemburg die für den wunderbaren Groove dieser außergewöhnlichen Band sorgen.

2017 wäre John Lee Hooker 100 Jahre geworden, Archie Lee hat ihm sein Debüt Album gewidmet. Wer nun denkt, dass diese Band ein Abklatsch von John Lee Hooker oder eine Cover-Band ist, der wird überrascht sein, wenn im Jazzclub Paderborn die ersten Klänge zu hören sein werden.

Sep
5
Do
2019
JAP – Volker Kukulenz Trio feat. Julius Erdmann (trp)
Sep 5 @ 20:00

Kukulenz quadr 2017Im Rahmen von „JAP – Jazz aus Paderborn“ kommt das Kukulenz Trio zum Jazzclub Paderbon in die Kulturwerkstatt.

Seit mehr als 15 Jahren swingt dieses Paderborner Trio was das Zeug hält und spielt abseits von jeglichem Hype einfach guten Jazz zum Zuhören und Mitschnippen. 
Bandleader Volker Kukulenz am Piano, sein Bruder Gerold Kukulenz am Kontrabass und Barny Bürger an den Drums sind ein bewährtes Team, das mit Spielfreude und Kreativität zu überzeugen weiß.
Neben Ellington-Klassikern und anderen Standards werden selten gehörte Schätze gehoben, die unberechtigter Weise zu oft im Verborgenen blühen. 
Als Special Guest wird der Trompeter Julius Erdmann dabei sein, der in Köln Jazz studiert und kurz vor seinem Abschluss steht.
Sep
20
Fr
2019
J.P. Bordier
Sep 20 @ 20:00

Jean-Philippe Bordier Quartett

BordierIn klassischer Besetzung mit Orgel und Schlagzeug (sowie zum Quartett erweitert mit Vibraphon) präsentiert der Pariser Gitarrist Jean-Philippe Bordier auf seinem neuen Album „Morning Glory“ ausnahmslos Eigenkompositionen, die sich stilistisch aus der Tradition eines Wes Montgomery über George Benson bis zu Rare-Grooves speisen und so einen frischen Mix aus Swing, Funk und Latin enthalten. Als Gast wirkt der Vibraphonist Pascal Bivalski auf einigen Titeln des Albums mit.

Jean-Philippe Bordier, dessen Karriere sich bereits über dreißig Jahre erstreckt, ist fester Bestandteil der Pariser Jazz-Szene. Mit Guillaume Naud konnte einer der gefragtesten Organisten der französischen Hauptstadt gewonnen werden. Er begleitet äußerst feinfühlig und hat auch als Solist Einiges zu bieten. Pascal Bivalski ist ebenfalls Bandleader eines Quartetts und hat in den vergangenen drei Jahrzehnten alles vom Duo bis zur Big Band-Besetzung erlebt. Der Vierte im Bunde, Andreas Neubauer, kommt aus Frankfurt. Mit seiner stilübergreifenden Vielseitigkeit von traditionellem Jazz über Latin bis hin zum Funk ist er als Schlagzeuger für diese Besetzung prädestiniert. Kommen und hören!

Die Musiker im einzelnen:

An der Orgel sitzt Guillaume Naud, Absolvent des CIM (Centre d’Informations Musicales). Er hat in der Vergangenheit mit diversen Vokalisten wie der ACT-Künstlerin Youn Sun Nah gearbeitet und mittlerweile einige Solo-Alben produziert. Er begleitet äußerst feinfühlig und hat auch als Solist einiges zu bieten.

Der Schlagzeuger Andreas Neubauer aus Frankfurt lebte von 2008-2012 in Paris und tritt dort regelmäßig auf. Er spielte unter anderem mit Tony Lakatos, Biréli Lagrène und Larry Coryell. Mit dem Trio „Tango Transit“ gastierte Neubauer vor fünf Jahren schon einmal beim Jazz-Zirkel und eröffnete auch das neue Domizil im „Bistrot Paris“. Er zeichnet sich durch seine stilübergreifende Vielseitigkeit zwischen traditionellem Jazz, Latin und Funk aus.

Der Vibraphonist Pascal Bivalski, ebenfalls Leiter eines eigenen Quartetts, hat in den vergangenen 30 Jahren alles vom Duo bis zur Big Band-Besetzung erlebt und fasziniert durch sein melodisches und swingendes Spiel. Aus der Tradition von Ikonen wie Lionel Hampton, Milt Jackson und Bobby Hutcherson kommend, führten ihn Konzerte mit Musikern wie Pierre Michelot oder Charles Tyler zusammen und er spielte auf den renommierten Festivals in Marciac und Vienne. Die Kombination von Orgel und Vibraphon zählt im Jazz zu den Raritäten.

https://www.youtube.com/watch?v=kBsdljYexD8&feature=youtu.be&fbclid=IwAR2NpDOWlLw1k5oNwJUhmVQmK-sQnVwDs8tSlQgoUDywRvNxyPnccpZNkeU

Okt
17
Do
2019
Michael Arlt
Okt 17 @ 20:00

EUROPEAN SIXX by Axel WeissMichael Arlt – EUROPEAN SIXX !!
Lebendiger Jazz von grosser Bandbreite, basierend auf Arrangements und Kompositionen der
Musiker, mal swingend, mal funky und dann wieder mit mittel- und südamerikanischen
Rhythmen angereichert.
Mit Trompete/Flügelhorn, Saxofonen/Querflöten und einer Rhythmusgruppe mit Gitarre, Bass
und Schlagzeug ist das Sextett mit Musikern und Arrangeuren aus Deutschland, Österreich,
Spanien und Frankreich hervorragend besetzt. Neben den ausgefeilten Ensembleparts gibt es
natürlich auch engagierte und aussagekräftige Soli der Multi-instrumentalen Truppe zu
hören, die reich an starken Solisten ist.
Entstanden aus einem für die Würzburger Jazztage zusammengestellten Ensemble, ist
Michael Arlt – EUROPEAN SIXX !! ein Club- und Festivalhighlight und jeder Auftritt ein
Sonderkonzert: Die Sechs, die unter sich den WDR Kompositionspreis, Mitwirkung in HR,
NDR, WDR und SDR Big Band und viele internationale Kooperationen und Tourneen ( u.a. mit
Red Holloway, Lalo Schifrin, Eddie Palmieri, Bireli Lagrene, Peter Herbolzheimer, Portinho, … )
vorweisen können, eint die Suche nach neuen Möglichkeiten in Klangfarbe, Melodie,
Rhythmus und Form – aber bitte immer basierend auf den Jazz-Essentials …
Besetzung:
Stephan Zimmermann, Trompete & Flügelhorn
Marko Lackner, Alt- & Sopransaxofon, Bassklarinette, Flöte, arr. & comp.
Alberto Menéndez, Tenor- & Sopransaxofon, Flöte
Michael Arlt, el. & ak. Gitarre, arr. & comp.
Dietmar Fuhr, Kontrabass, el. Bass
Jean-Marc Robin, Drums
— Stephan Zimmermann ( D )
Nach unzähligen Konzerten und Produktionen im Kölner Raum zog es ihn zurück nach Baden
Württemberg wo er 2007 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in
Mannheim zum Professor für Jazztrompete und Ensembleleitung berufen wurde.
Konzerte, Tourneen und Aufnahmen bestritt er mit United Jazz and Rock Ensemble 2nd
Generation, Vienna Art Orchestra, WDR, HR, NDR, SDR, Rias Berlin, SWF Rundfunkorchester,
Peter Herbolzheimer, Orchester Paul Kuhn, Don Menza, Kenny Wheeler, Norma Winstone, Al
Porcino, Scott Hamilton, Claudio Roditi, Udo Lindenberg, Peter Maffay, Udo Jürgens, Ernie
Watts, Klaus Doldinger, Bill Ramsey, Shirley Bassey, Clare Fischer, Bobby Burgess, Jim
McNeely, Bud Shank, Joe Zawinul, Bob Mintzer, Manhatten Transfer … 4 eigene CDs sind
derzeit im Handel erhältlich, weitere sind in Planung.
— Marko Lackner ( AUT )
Der Mittelpunkt von Marko Lackners Arbeit als Komponist und Saxophonist liegt in der
Verbindung von Jazz mit europäischer Musiktradition und aktuellen Strömungen. In der
Balance dieser Komponenten entwickelt Marko Lackner einen ganz eigenen Stil, der dem
Jazz wie auch der symphonischen Musik nahe ist. Spielte u.a. mit: Bob Brookmeyer, Peter
Herbolzheimer, WDR-Bigband, SWR-Bigband, Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Sunday
Night Orchestra, Clark Terry, Michael Brecker, Scott Robinson …
Marko Lackner studierte Saxophon und Komposition zunächst in Graz (AU) und später in
Köln. Er ist WDR Jazzpreisträger für Komposition 2005, war 2003-2009 Professor für Bigband
und Saxophon an der Musikhochschule Dresden und ist seit 2009 Professor an der
Hochschule für Musik Würzburg.
— Alberto Menéndez ( ES )
Von 1997 bis 2003 spielte er in der Band des Latin-Jazz Pianisten und 5-fachen Grammy
Preisträger Eddie Palmieri, mit dem er zahlreiche Tourneen in ganz Europa spielte. Während
dieser Zeit hielt er sich teilweise in der Jazz-Metropole New York auf, wo er auch ein 2-
monatiges Engagement an der Seite der kubanischen Conga-Legende Carlos „Patato“ Valdes
erhielt.
Der Saxofonist spielte auf zahlreichen internationalen Festivals, darunter das JVC Festival in
Paris, Glastonburry, Rosskilde, Jakarta und auf dem Enjoy Jazz Festival, wo er sein Album
„Everything will be alright“ präsentierte.
Alberto Menéndez arbeitete mit namhaften Persönlichkeiten der nationalen und
internationalen Jazzszene, darunter Benny Bailey, Karl Berger, Conrad Herwig, Brian Lynch,
Joe Santiago, Paoli Mejías, Edsel Gomez, Dietmar Fuhr, Alan Blairman, Philippe Catherine,
Frank Foster, Al Porcino, Bert Joris, Tony Lakatos, Rainer Böhm, Jörg Reiter, Thomas
Stabenow und war auch in der Frankfurter Jazz Big Band, Russ Spiegel Big Bang, der HR Big
Band und dem SWR Radio Orchester tätig.
— Michael Arlt ( D )
Zuhause in einer Vielzahl von musikalischen Umgebungen und seit Jahren mit bekannten
nordamerikanischen Musikern wie Red Holloway, Houston Person, Jon Sass, Keith Copeland
oder seinem eigenen langjährigen Hammond Trio WE THREE ( feat. Dan Kostelnik und Scott
Neumann ) genauso wie mit europäischen `Jazz Masters ́ wie Tony Lakatos, Thomas
Stabenow, Luciano Biondini oder Vienna Art Orchestra Leader Mathias Rüegg zu hören, hat
Gitarrist Michael Arlt ebenso Erfahrung aus erster Hand mit Top-Musikern der Latin-
Musikwelt gesammelt.
Wie zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Trio der brasilianischen Schlagzeuglegende
Portinho – mit Itaiguara Brandao und Klaus Mueller –, dem spanischen Percussion-Zauberer
José Cortijo, Sängerin Maria de Fatima aus Portugal, Argentiniens Gustavo Bergalli, Trompete
und dem kubanischen Saxofon- und Weltmusik-Virtuosen Paquito D Ŕ ivera.
Als Bandleader, Begleiter oder Gastsolist kann man Michael Arlt auf mittlerweile mehr als 40
CDs von Jazz über Latin bis Pop, von Solo-Gitarre bis Big Band hören.
— Dietmar Fuhr ( D )
ist ein gefragter Musiker der deutschen und europäischen Jazzszene. Musikalisch
aufgewachsen mit der Tradition des Jazz der 1940er und 1950er Jahre ist sein Interesse für
die weitere Entwicklung des Jazz stets Teil seines künstlerischen Schaffens. Mit unzähligen
Bands ist und war er auf Tour in vielen Ländern und Kontinenten.
Der Bassist arbeitete in Konzerten, bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit Enrico Rava, Tony
Lakatos, Gerd Dudek, Richie Beirach, Dave Liebman, Kurt Rosenwinkel, Vincent Herring,
John Schröder, Florian Ross, Rick Margitza, George Garzone, Wolfgang Muthspiel, Danny
Gottlieb, Joanne Brackeen, Antonio Farao, Nils Wogram, Till Brönner, Achim Kaufmann,
Auryn Quartett, u.v.a.
Dietmar Fuhr unterrichtet als Dozent für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik und
Tanz, Köln und am Dr. Hoch ś Konservatorium in Frankfurt a.M.
— JEAN-MARC ROBIN ( F )
studierte klassische Percussion, was wohl seine besondere Klangsensibilität erklärt. 1992
gewann er den ersten Preis des CNR in Nancy. Die weitere Beschäftigung mit Jazz und Funk
führte 1996 zum ersten Preis am National Conservatory of Music in Cergy-Pontoise.
Dieser hervorragende junge Schlagzeuger spielt im aktuellen Bireli Lagrene Quartett und hat
in der Vergangenheit u.a. mit Lalo Schifrin, Manu Codija, Bob Mintzer, Jerome Barde, Sylvain
Beuf, der Philharmonie Lorraine, Jaques Vidal und in Deutschland mit Roland Gebhardt,
Michael Arlt, Nicole Metzger und der Briegel Bros. Band gearbeitet.
Swing spielt eine zentrale Rolle in seinem Spiel und das zeigt sich in der Dynamik, dem Fluss
und auch in seinen melodischen Möglichkeiten.EUROPEAN SIXX by Axel Weiss

Okt
31
Do
2019
Boo Boo Davis
Okt 31 @ 20:00

Biography

… this how Mississippi blues sounds in 2018

boo boo davis

Boo Boo Davis

Boo Boo Davis gehört zur letzten Generation von Musikern, die den Blues basierend auf den direkten Erfahrungen des harten Lebens im Mississippi Delta komponieren und spielen. Er ist in Drew, Mississippi, im Herzen des Mündungsgebietes geboren und aufgewachsen. Es war das üppigste Baumwollgebiet im Süden, und die riesige Ansammlung von Feldarbeitern zog die besten Musiker aus den umliegenden Gebieten an. Das ganze Mündungsgebiet war reich mit Blues, aber die Stadt „Drew“ war ganz besonders fruchtbar. Charley Patton blieb für viele Jahre in der Nähe von Drew und einige legendäre Sänger verbrachten Zeit dort. Pächter sangen lauthals, um die brutalen Arbeitszeiten zu verkürzen und ohne Zweifel entwickelte Boo Boo seine laute, bellende Stimme basierend auf dem Gesang, den er als kleiner Junge in den Feldern hörte. Tatsache ist, diese Stimme hat über die Jahre zahlreiche Verstärker und Lautsprecherboxen zerstört. Auch wenn Boo Boo nach Norden, nach St Louis gezogen ist, wird er im Herzen immer ein Südstaatler bleiben. Wenn er zu Hause ist (und keine Auftritte hat), sind seine liebsten Zeitvertreibe Jagen mit seinen Hunden und Angeln. Während Boo Boo´s Kindheit war keine Zeit und kein Geld da, um ihn zur Schule zu schicken, so lernte er nie lesen und schreiben. Aber das hielt ihn nicht davon ab, über die ganze Welt zu reisen. Seinem „guiding Spirit“ (helfenden Geist), den er Dave nennt, folgend, hat Boo Boo eine Weg gefunden mit der modernen Gesellschaft umzugehen. Der Blues hilft ihm, seine Stimmung hochzuhalten und das tägliche Leben zu meistern. Seit 2008 ist Boo Boo mit dem gleichen Trio unterwegs, das auch seine letzten 5 Releases einspielte. Die gewaltigen Töne dieser Band kommen von Boo Boo´s Stimmbändern und seiner Mundharmonika, John´s Trommel und Jan´s Gitarre. Zusammen haben die Drei seit 2008 mehr als 400 Konzerte in über 23 verschiedenen Ländern gespielt. Darunter viele der großen Europäischen Blues- und Jazzfestivals (Montreux, Peer, North Sea Jazz usw.). Anders als viele moderne Blues Bands, konzentrieren sich Boo Boo und seine Band auf den Groove, das Gefühl und die grundlegenden Wahrheiten, die man im Blues findet. Originaler als hier kann man Blues nicht erleben!

Boo Boo Davis is a survivor and belongs to the last generations of musicians that write and play the blues based on first hand experience of a hard life in the Mississippi Delta. He was born and raised in Drew, Mississippi in the heart of Delta. It was the richest cotton land in the South and the large amounts of field workers attracted the best musicians from the surrounding areas. The entire Delta region was rich with blues, but the town of Drew was a particularly fertile one. Charley Patton stayed near Drew for many years and several legendary performers spent time there. Sharecroppers sang loudly to help pass the grueling hours of work and without a doubt Boo Boo developed his loud, bellowing voice based on the singing he heard in the fields as a young boy. In fact, that voice, through the years has demolished many amps and speaker cabinets.

Boo Boo’s father, Sylvester Davis farmed cotton and played several instruments. Musicians who he played with include John Lee Hooker, Elmore James and Robert Pete Williams. Boo Boo remembers these and other musicians dropping by and rehearsing at their house. At the age of five Boo Boo was playing the harmonica and singing in church with his mother. By thirteen he was playing guitar, and by eighteen he was playing out with his father and older brothers under the name of The Lard Can Band. This band travelled all throughout the Delta. In the early sixties he went north to St Louis and was around during the heyday of the St Louis music scene (Albert King, Ike Turner, Chuck Berry and many others). Together with his brothers they were the weekend house band in Tubby’s Red Room in East St Louis for eighteen years.

Even though Boo Boo moved north to St. Louis, he will always be a southerner at heart. When he is at home (and not performing) his favorite pastimes are hunting with his dogs and fishing. During Boo Boo’s childhood there was no time or money for him to go to school so he never learned to read and write. However that did not prevent him to travel all over the world. Following his guiding spirit (that he calls Dave) Boo Boo has found a way to deal with modern society. The blues helps him to keep his spirit high and survive day-to-day life. It deals with all the basic raw elements of life; good and bad, plain and simple.

His first European tour took place in April 2000 and since then Boo Boo is touring Europe at least twice a year. So far Boo Boo has released 5 CD’s on Black and Tan Records and all of them were very well received. Number 4 (DREW, MISSISSIPPI) was listed with the 10 best blues records of 2006 by MOJO Magazine (UK). In 2007 Boo Boo was invited to perform on the POCONO BLUES FESTIVAL, one of the biggest blues festivals in the USA and in March 2007 Boo Boo  performed live on CBC Radio One, national radio in Canada.

What started as a crazy idea after the European tour of Boo Boo in October 2007 has turned out to be not too crazy at all. On the Spring Tour of 2008 they decided to leave out the bass and tour as a trio: Boo Boo Davis on vocals & harmonica, John Gerritse on drums and Jan Mittendorp on guitar. This trio has been touring Europe extensively; the last few years they did over four hundred shows in twenty three different countries including a lot of the big blues & jazz festivals (Montreux, Peer, Juan les Pins, Amal, Olstzyn)

Zum Vorhören:

Nov
7
Do
2019
Fabrice Tarel Trio
Nov 7 @ 20:00

Fabrice Tarel Trio (FR)
Fabrice Tarel – p
Gil Lachenal – b
Sébastien Mourant – dr

DSC06208-600x600Ein junges Trio aus Frankreich auf musikalischer Entdeckungsreise in einem sehr eigenen, persönlichen Universum voller Poesie – kraftvoll, intensiv, doch immer kontrolliert dem musikalischen Material und seiner Entwicklung verpflichtet. Fast schon orchestrale Verschränkungen, die sich aus der Stille erheben und mit ganz intimen Momenten hoher Sensibilität wechseln. Ostinate Klangkaskaden, die eine rauschhafte Bildwelt schaffen, in die die Musiker solistisch oder als verschworene Einheit im Wechselspiel Farbtupfer setzen.

Das Fabrice Tarel Trio wurde Ende 2006 in England gegründet und hat im Laufe der Zeit ein sehr persönliches Universum geschaffen. Die Klanglandschaften folgen auf natürliche Weise in gekonnten Kompositionen zwischen Schreiben und Improvisieren. Ein Genuss für Kenner anspruchsvoller lyrischer Musik!

Zum Vorhören:

Nov
28
Do
2019
Torsten Zwingenberger
Nov 28 @ 20:00

Georg Schroeter, Marc Breitfelder, Jan Mohr and Torsten ZwingenbergerSBZM-small-Foto 2018 - ©Christa Zwingenberger Kopie-1

Am 5.2.2011 sprach Jay Sieleman (Blues Foundation) die magischen Worte:
The winner is – Baltic Blues Society, Georg Schroeter and Marc Breitfelder, representing
Germany!
Damit haben die beiden als erste Europäer die International Blues Challenge in Memphis, USA,
den weltweit größten Bluesmusiker-Wettbewerb, gewonnen und den Award erstmalig aus dem
Mutterland des Blues nach Europa entführt.
Basis der größtenteils improvisierten Musik von Georg Schroeter und Marc Breitfelder ist der
Blues, ergänzt um viele artverwandte Stile: Rock ’n‘ Roll, Rhythm ’n‘ Blues, Boogie Woogie oder
Country – instrumentiert mit virtuosem Piano, perfektem Harp-Spiel und einer einzigartigen Blues-
Stimme.
Ist die Teilnahme deutscher Bluesmusiker am weltweit größten Bluescontest auf amerikanischem
Boden schon überaus ungewöhnlich, so kann der Gewinn der 27. Internationalen Blues Challenge
(IBC) 2011 in Memphis, TN, USA, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Unglaubliche ist
jedoch die Tatsache, dass die Kieler als erste europäische Musiker in der 27-jährigen Geschichte
der IBC den begehrten Award aus den USA, dem Mutterland des Blues, nach Europa entführen
konnten. Damit ist den Beiden ein ewiger Eintrag in die Historie der amerikanischen und der
europäischen Musikgeschichte sicher. 2016 wurden die beiden erneut als bestes Blues Duo
Deutschlands mit dem „German Blues Award“ ausgezeichnet !
Georg Schroeter (Piano, Gesang): Seine Finger gleiten scheinbar wie von allein über die Tasten
des Pianos, während er gleichzeitig mit einer einzigartigen Blues-Stimme zu faszinieren versteht.
Kraftvoll, sanft, ekstatisch oder einfach nur schön – Stimme und Piano bilden eine perfekte Einheit
die das Publikum in seinen Bann zieht … und wenn dann noch seine Augen strahlen und blitzen ist
alles gut – für ihn, Marc und die Zuhörer!
Marc Breitfelder (Mundharmonika) beherrscht das „Mississippi saxophone“ in Perfektion. Durch
eine selbst entwickelte neue Überblastechnik erreicht er Dimensionen auf der Mundharmonika, die
Zuhörer und Kollegen aus aller Welt fasziniert. Kongenial mit Georg abgestimmt spielt Marc Töne,
Klänge und Harmonien wie man sie nirgendwo sonst auf dieser Welt hört – aber stets tief
verwurzelt in der Tradition des „klassischen“ Harpspiels!
Mit Torsten Zwingenberger (Drums and Percussions) trifft auf die beiden
Weltreisenden in Sachen Blues ein musikalischer Seelenverwandter, der bei aller
stilistischer Vielseitigkeit des swingenden, melodiösen und rasanten Jazz nie seine
Blueswurzeln aufgab, denn die sind für ihn wichtige Energiespender seines
schöpferischen Wirkens am Schlagzeug, das er einfallsreich mit einer grossen Anzahl
spezieller Percussions Instrumente gleichzeitig spielt. Ein Garant für diese
Herangehensweise ist Zwingenbergers über die Jahre entwickelte Schlagzeugtechnik
„Drumming 5 Point“, bei der er u.a. das Drumkit mit Percussions kombiniert, fünf
Fußpedale zeitweilig simultan bedient. Bei aller Virtuosität ist für Zwingenberger aber die
passende Groove am wichtigsten.
Jan Mohr (Gitarre) ist Kennern der europäischen Bluesszene, mit seinem
vielschichtigem, ausdrucksstarkem und einfühlsamen Giterrenspiel natürlich längst ein
Begriff allerdings bislang ausschließlich als versierter Sideman in unterschiedlichen
Formationen, wie z.B. in der ‚Charly Schreckschuss Band‘, der Formation
‚Klein‘ (Begleitband von Nina Hagen), der legendären Hamburger Band ‚The Chargers‘
dem deutschen ‚Harmonica Papst‘ Dieter Kropp, sowie für namhafte US-amerikanische
Musiker (u.a. die Harp-Spieler Mark Hummel oder RJ Mischo), die bei ihren Europa-
Tourneen immer wieder auf Jan Mohr als verlässliches Standbein zurückgreifen.
Ein Live Video der Vier ist zu finden unter:
https://www.youtube.com/watch?v=dU9JASIMdNA (Shake your Boogie live am 14.1.2017)
Mehr Informationen zu Georg Schroeter und Marc Breitfelder: http://www.bluestour.de
und zu Torsten Zwingenberger unter: http://www.zwingenberger.berlin

Zum Vorhören:

Dez
5
Do
2019
Tomas Sauter
Dez 5 @ 20:00
Dez
12
Do
2019
Rainer Schallenberg Orgelquartett
Dez 12 @ 20:00

1 Comment

  1. […] kulturstiftung-marienmuenster.de/event/reisescheune-geburtstag-joplin jazz-minden.de/programm jazzclub-paderborn.de/?page_id=19 musik-kontor-herford.de kaiserkeller-detmold.de/programm/2017-10.shtml#2017-10-12 […]