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Heiner Beringmeier Toto Blanke Benny Düring

Reiner Schallenberg Ralf Schalk

Michael Werner
....und (ohne Bild): Ulrike Klas und Renate Schubert.
Heute zählt der
Jazz-Club, auch das hätte niemand 1982 erwartet, rund 120
Mitglieder.
Die erste Veranstaltung fand am 1. September 1982 statt, als große Session der einheimischen Szene. Die erste Großveranstaltung ging schon am 18. November über die Bühne, eine Jazz-Nacht in und mit der Paderhalle ( u. a. mit dem Duo Toto Blanke/Rudolf Dasek, Ralf Schalks Mere Music, den Paddi-Jazzern und dem Trio von Benny Düring).
Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Paderhalle dauert also auch schon fast ein Vierteljahrhundert. Sie fand ihre feste, bleibende Form 1985: zunächst mit dem ersten Paderborner Jazz Band Ball am 5. Februar, gefolgt vom ersten Jazz Weekend am 1. Juni 1985. Je 25 Bälle und Weekends hat es bis zum Sommer 2009 gegeben. Die für 2010 sind schon in Planung. Von 1999 bis 2007 bestand eine feste Kooperation mit dem Festival Musica Sacra. Mit dem Kulturamt der Stadt Paderborn arbeitet der Jazz-Club seit 1985 von Fall zu Fall zusammen.
In den 27 Jahren seit seiner Gründung hatte der Club wechselnde, z. T. heute nicht mehr existierende Standorte:
September 1982 - Sommer 1986: das „Treibhaus“, Detmolder Straße/Ecke Nordstraße
Es folgte bis Ende November 1986 das damalige HOT am Maspernplatz
Dezember 1986 - Sommer 1988: das Stattheater, bald in U-Bahnhof umbenannt, Webernberg/Ecke Marienstraße
Im September 1988 wurde die neue Kulturwerkstatt an der Bahnhofstr. 64 das bleibende Domizil des Clubs. Er gehört zu den Vereinen der ersten Stunde, die dort ihre Heimstatt fanden, und die Paddi-Jazzer und Mere Music spielten gleich am Eröffnungstage am 3. September auf, nachdem der Club schon im November und Dezember zuvor als „Probelauf“ zwei größere Konzerte in der nachmaligen Cafeteria veranstaltet hatte.
Von 1982 bis heute hat der Club
annähernd 490 Konzerte veranstaltet, die oben erwähnten
Kooperationen mitgerechnet, von der Amateursession über die
erfolgreiche Reihe „Jazz aus Paderborn“ bis zum Stargastspiel.
Der Jazz-Club war und ist bemüht, alle
Stile und alle Möglichkeiten des Jazz (und des Blues) mit seinen
Konzerten zu dokumentieren. Die folgende Auswahlliste von Musikern,
die der Club nach Paderborn geholt hat, soll (nach Instrumenten
geordnet) eine kleine Übersicht über die Vielfalt seines Programms
vermitteln - und über die Prominenz, die bei ihm schon zu Gast
war.
Benny Bailey, Uli Beckerhoff, Harry Beckett, Gustavo Bergalli, Randy Brecker, Till Brönner, Harry “Sweets” Edison, Terumasa Hino, Jarmo Hoogendijk, Oscar Klein, John Marshall, Joe Newman, Valery Ponomarev, Herb Robertson, Claudio Roditi, Lew Soloff, Tomasz Stanko, Eric Vloeimans, Warren Vaché
Posaune:
Dan Barrett, Lou Blackbourn, Hermann Breuer, Gene „Mighty Flea“ Conners, Marty Cook, Johannes Herrlich, Ed Kröger, Eje Thelin, Jiggs Whigham, Roy Williams, Nils Wogram
Pete Allen, Reimer von Essen, Michael Heitzler, Claudio Puntin, Perry Robinson, Gebhard Ullmann, Engelbert Wrobel
Altsaxophon:
Tim Berne, Carolyn Breuer, Sonny Fortune, Herb Geller, „Captain“ John Handy, Lee Konitz, Brad Leali, Emil Mangelsdorff, Charlie Mariano, Hugo Read, Bud Shank, Jim Snidero, James Spaulding
Tenorsaxophon:
Don Braden, Vladimir Chekasin, Pete Christlieb, Arnett Cobb, Wolfgang Engstfeld, Sigi Finkel, Dick de Graaf, Ben van den Dungen, Johannes Enders, Scott Hamilton, Red Holloway, Plas Johnson, Olaf Kübler, Tony Lakatos, Urs Leimgruber, Boris van der Lek, Bob Malach, Danny Moss, Matthias Nadolny, Jim Pepper, Houston Person, Ferdinand Povel, Joshua Redman, Harry Sokal, Lew Tabackin, Bennie Wallace, Peter Weniger
Baritonsaxophon:
Ronnie Cuber, Thomas Zoller
Piano :
Joanne Brackeen, Rob van Bavel, Rob van den Broeck, Henri Chaix, Don Friedman, Rein de Graaff, Art Hodes, Jasper van’t Hoff, Klaus Ignatzek, Bernd Lhotzky, Simon Nabatov, Bernhard Pichl, Claus Raible, Red Richards, Tim Richards, Karel Ruzicka, Martin Sasse, Michael J. Stevens, Ralph Sutton, Emil Viklicky, Mal Waldron, Kenny Werner, Frank Wunsch
John Abercrombie, Alemao, Toto Blanke, Rudolf Dasek, Tal Farlow, Marty Grosz, Barney Kessel, Peter O’Mara, Brad Shepik, Paul Shigihara, Russ Spiegel, Attila Zoller
Danton Boller, Manfred Bründl, Joe Fonda, John Goldsby, “Gully” Gudmundsson, Rudi Engel, Dieter Ilg, Arthur Kell, “Rocky” Knauer, Truck Parham, Gunnar Plümer, Ed Schuller, Thomas Stabenow, Tim Wells, Jimmy Woode, Martin Zenker
Drums:
Thomas Alkier, Charly Antolini, Jeff Boudreaux, Jimmy Cobb, Pierre Courbois, Billy Elgart, Jeff Hamilton, Billy Hart, Rick Hollander, Eric Ineke, Heinrich Köbberling, Mel Lewis, Dennis Mackrel, Tony Mann, Butch Miles, Alvin Queen, Tom Rainey, Trevor Richards, Jochen Rückert, Joe Smith, Ed Thigpen, Peter Weiss, Pete York, Torsten Zwingenberger
Gesang:
Masha Bijlsma, Romy Cameron, Silvia Droste, Gabriele Hasler, Maria Joao, Leah Kline, Susanne Menzel, Annette Neuffer, Mariette Radtke, Cécile Verny
Vibraphon:
Stefan Bauer, Lionel Hampton, Wolfgang Lackerschmid, Florian Poser
WDR Big Band, Kölner Saxofon Mafia, aus New Orleans Astral Project und Dejan’s Young Olympia Brass Band, Kol Simcha (World Quintet), Barrelhouse Jazzband und …und …
Blues, Boogie, R&B:
Carey Bell, B. B. & the Blues Shacks, Blues Company, Boogie Connection, Angela Brown, Aron Burton, Jeannie Carroll, John Cephas/Phil Wiggins, Clifton Chenier, Jr., Keith Dunn, Sydney Ellis, Janice Harrington, Johnny Heartsman, Holmes Brothers, Doug Jay, Big Jack Johnson, Paul Lamb, Little Willie Littlefield, Louisiana Red, Kellie Rucker, Katie Webster, Axel Zwingenberger
Stand: 14.2.2010