Wir beenden die Sommerpause mit einer Band, die keine Rhythmusgruppe
hat, weil sie keine braucht. Zu Gast ist eine der besten und
originellsten deutschen Bläsergruppen: „Talking
Horns“. Regelmäßig im Auftrag des
Goethe-Instituts rund um die Welt unterwegs, macht das
international bekannte Quartett (2 x Blech, 2 x Holz) um Achim Fink
(Posaune u.a.) und Bernd Winterschladen (Tenor-/Baritonsaxophon u. a.)
mit seinem Programm zwischen Jazz und Klassik einen Abstecher nach
Paderborn – ein außergewöhnliches, höchst
unterhaltsames Hörvergnügen mit jeder Menge Groove! Kopf und
Bauch werden gleichermaßen bedient, wenn die vier
Multiinstrumentalisten „ins Horn stoßen“.
„Talking Horns“ sind mit ihrer
rein akustischen, unverstärkten Musik überall zu Hause, im
Konzertsaal ebenso wie in Clubs. In Kamerun haben sie mit lokalen
Musikern auch schon mal eine Street Parade à la New Orleans
improvisiert (das können Sie sich auf youtube
anschauen). Ihre Musik ist für jeden direkt zugänglich.
Melodien mit Ohrwurmcharakter entfalten sich über raffinierten
rhythmisch-harmonischen Grundgerüsten, messerscharfe
Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen.
„Durchschnittshörer“ haben bei der virtuosen Reise
durch alle möglichen Jazzstile, gepaart mit Latin-, Reggae- und
Funkelementen, ebensoviel Spaß wie Jazzkenner, Freunde der
Kammermusik oder jene, die einfach nur wollen, dass es
„groovt“. Wer „Quintessence“ mag, wird
„Talking Horns“ lieben.
„Talking Horns“, das sind: Achim
Fink (Posaune, Basstrompete, Sousaphon), Andreas Gilgenberg (Alt- und
Sopransax, Altflöte), Stephan Schulze (Posaune, Bassposaune,
Tenorhorn) und Bernd Winterschladen (Tenor- und Baritonsax,
Bassklarinette). Durch permanenten Wechsel der Instrumente
erzielen die Vier orchestrale Dichte. Die Kritik sagt über sie:
„Musik, die im Jazz wurzelt, aber weit darüber hinaus geht,
überaus eingängig, unterhaltend und vor allem groovend“
(Mittelbayerische Zeitung). Und die taz fand:
„Eine faszinierende Klangwelt, die trunken macht!“.