Fatcat

RÜCKBlick von Walter Brinkmann

Mission Possible! – FATCAT in Paderborn

Clubchef Rainer Schallenberg und Uli Lettermann, Kopf des Deelenhauses, hatten es geahnt: Die Räumlichkeiten würden Freitag komplett ausgenutzt sein. Tage vor dem Konzert wuchs die Spannung und man beschloss, die Bestuhlung im Erdgeschoss zu streichen. Schließlich braucht jeder Aktionsfläche, denn wenn FATCAT die Bühne betritt, gibt es kein Halten mehr.
Wenn die Freiburger auf die Bühne gehen, zeigen sie, was sie draufhaben. Ihre Show entfaltet sich als Feuerwerk aus Spielfreude und Authentizität. Die Kombination von präziser eingespielter Rhythmusgruppe und detailverliebten Arrangements schafft eine Klanglandschaft, die die Zuhörer fesselt. Keine technischen Spielerchen sondern ehrliches, authentisches Instrumentenspiel. Fetter, aber klarer Sound, der sofort ans Herz geht.
Bei so viel lebhafter Band ging es auch auf dem kleinen Bühnenpodest eng zu, kaum Platz für all die Energie, die diese Truppe ausstrahlt. Kurzum, die Veranstaltung wurde schnell zum Mega-Konzert, in das alle Anwesenden förmlich eintauchten.
Die neuen Songs von FATCAT, gespickt mit packenden Dance-Beats und glitzernden Disco-Vibes, zogen sofort alle in ihren Bann. Kenny Joyners Stimme – unverwechselbar und so süß wie Honig – durchdrang den Raum und erzeugte Dauergrinsen und permanente Tanzlust. Jeder Ton und jede Note schienen gezielt darauf abzuzielen, die Menschen zum Mitmachen zu animieren.

„Mit großer Lässigkeit cruisen FATCAT durch ihren musikalischen Hochgeschwindigkeitshöllenritt“, lasen wir bei „Mox“, und das kann jeder bestätigen, der am Freitag anwesend war. Danke für die energiegeladene Liveshow, für die Spielfreude und die eingängigen Tracks.
FATCAT in Paderborn war nicht nur ein Konzert – es war ein Erlebnis, das noch lange nachklingen wird. Wenn du die Chance hast, diese Band live zu erleben, lass sie dir auf keinen Fall entgehen!
Ehe wir‘s vergessen: beim Merchandising gabs neben Tonträgern auch echten FATCAT Honig! Süßer die Funk’s nie klingen..
Wieder ein Volltreffer für den Jazzclub, diesmal mit der geballten Funk-Power.

Hier geht's zum Bilder- und Videoalbum:
https://photos.app.goo.gl/hpZkV62AVVpKW8fHA

Die achtköpfige Band FATCAT ist geballte Funk – Power!

!!! Teilbestuhlung, nur wenige Sitzplätze verfügbar!!!

Mit einer ordentlichen Portion guter Laune und unglaublich treibender Musik verdrehen die Freiburger ihren Hörerinnen und Hörern den Kopf. Eine mitreißende Soulstimme, schneidende Bläsersätze und fette Beats machen die Mischung perfekt. Hinzu kommt ein einzigartiger Mix aus Disco-Grooves der 1970er, Hooks und Bläsersätzen aus den 1960ern. Soul und R&B verpackt in einen neuen Stil, der moderner nicht sein könnte. Mit über 200 Clubkonzerten und mehreren Festivalshows bis hin zum Support für Grammy Gewinnerin Chaka Khan auf dem Montreux Jazz Festival bestätigt die Band immer wieder ihr außergewöhnliches Können und ihre Extraklasse.

Kennengelernt hat sich der Kern der Band während des Studiums an den Jazz- und Rockschulen Freiburg. Anfangs waren sie nur instrumental unterwegs, damals noch unter dem Namen „Project Mayhem“. Doch bald wurde den Musikern klar: Sie brauchen einen Sänger, um die Band musikalisch weiter zu entwickeln und ein größeres Publikum zu erreichen. „Und dann war auf einmal Kenny da“, sagt Gitarrist Jakob. „Jetzt ist es einfach stimmiger.“

Kenny ist nicht nur der Sänger der Band, in ihm steckt ebenso ein Entertainer. Auch an diesem Donnerstag im Mai heizt er das Publikum von der Bühne aus an. „Mit dieser Hälfte bin ich sehr zufrieden“, ruft Kenny ins Mikro und zeigt auf den linken Teil der Menge. „Aber von der anderen muss ein bisschen mehr kommen. Macht mal Krach!“ Es entsteht ein Wetteifern zwischen den beiden Teilen des Publikums, die Stimmen der Leute überschlagen sich und die Rufe werden immer lauter. Dann ertönen die ersten Noten von "Pancakes for breakfast". Piano und Drums setzen ein und Kenny fängt an zu singen. Seine tiefe Stimme klingt melodisch und sanft: Er hat Soul in der Stimme. Dann setzen die Bläser ein.

LINEUP:

Kenny Joyner, voc
Jakob Monninger, git
Fabian Gyarmati-Buchmüller, bass
Ferdinand Klamt, keys
Damien Stath, drums
Malte Breuhaus, tenorsax
Paul Hofer-Bottomley, Altsax
Stefan Erschig, Posaune